Home
Graduação
Integralização (MEC)
Pós-Graduação
Ensino a Distância EAD
Extensão
Inscrição on-line
Disciplinas e CPs
Calendário acadêmico
Grade horária
Mesa Diretora
Áreas de Conhecimento
Professores
Professores (vagas)
Nossa História
Nossa Localização
Nosso Credo
Manual do Aluno
Manual de Estilo
Manual de Formatura
Boletins
Turmas formadas
Honra ao Mérito
Torneio de Teologia
Semanas da Reforma
Confissões e Credos
Credo Apostólico
Credo Niceno-Const.
Credo Atanasiano
Conf. Fé Waldense
95 Teses de Lutero
Artigos Zwinglianos
Art. de Schleitheim
Catec. Menor Lutero
Catec. Maior Lutero
Conf. Augsburg
Conf. Genebra
Art. Smalkade
Catec. Instr. na Fé
Catec. Genebra
Conf. Guanabara
Conf. Galicana
Fórmula de Concórdia
Conf. Escocesa
Conf. Belga
Catec. Heildelberg
2a Conf. Fé Helvéltica
Art. Remonstrância
Art. Peregrinos
Art. Sínodo de Dort
Catec. de J.Owen
Conf. Fé Westminster
Catec. Maior Westminster
Breve Catec. Westminster
Conf. Anabatista Londres
Conf. Batista de Londres
Catec. Batista de Keach
Conf. Batista de Midland
Conf. Batista N.Hampshire
Catecismo de Spurgeon
Declaração de Chicago
Credo da Igreja de NV
Confessio Wittenberg
Valores
Requerimentos
FAQs (Perguntas freq.)
Parcerias e links
Fale Conosco
  
 


    Apresentados por Zwínglio no primeiro debate teológico realizado em Zurique.   Parágrafo introdutório: “Eu, Ulrico Zwínglio, confesso que tenho pregado na nobre cidade de Zurique estes sessenta e sete artigos ou opiniões, com base na Escritura, que é chamada theopneustos (isto é, inspirada por Deus). Eu me proponho a defender e vindicar esses artigos com a Escritura. Porém, se eu não tiver entendido corretamente a Escritura, estou pronto a ser corrigido, mas somente com base na mesma Escritura?”.

OS SESSENTA E SETE ARTIGOS ZWINGLIANOS

(Em alemão).


Zwinglis 67 Schlußreden
(Artikel für das 1. Religionsgespräch zu Zürich, 29. Jan. 1523)              

1. Alle, welche reden, das Evangelium sei nichts ohne die Bewährung der Kirche, irren und schmähen Gott.  

2. Die Summe des Evangeliums ist, daß unser Herr Christus Jesus, der wahre Sohn Gottes, uns den Willen seines himmlischen Vaters kundgetan und mit seiner Unschuld uns vom Tode erlöst und mit Gott allem menschlichen Geschlecht von Gott verheißen und auch geleistet.  

3. Somit ist Christus der einzige Weg zur Seligkeit für alle, die je waren, sind und sein werden.  

4. Wer eine andere Tür sucht oder zeigt, der irrt, ja, der ist ein Mörder der Seelen und ein Dieb.  

5. Deshalb irren alle diejenigen, die andere Lehren dem Evangelium gleich oder höher stellen; sie wissen nicht, was Evangelium ist.  

6. Christus Jesus ist der Wegführer und Hauptmann, allem menschlichen Geschlecht von Gott verheißen und auch geleitet,  

7. daß er ewiges Heil und Haupt ist aller Gläubigen, die sein Leib sind, der aber ohne ihn tot ist und nichts vermag.  

8. Aus dem folgt erstens, dass alle, die in dem Haupte leben, Glieder und Kinder Gottes sind. Und das ist die Kirche oder Gemeinschaft der Heiligen, Christi Ecclesia catholica.  

9. Zweitens, daß, wie die leiblichen Glieder ohne Leitung des Hauptes nichts vermögen, so in dem Leibe Christi niemand etwas vermag ohne sein Haupt, Christus.

10. Wie es um den Menschen schlecht bestellt ist, wenn die Glieder etwas ohne das Haupt tun - sie reißen, verwunden, schädigen sich selbst -, ebenso ist es, wenn die Glieder Christi etwas ohne ihr Haupt, Christus, unternehmen - es ist schlecht um sie bestellt, sie schlagen und beschweren sich selbst mit unweisen Gesetzen.  

13. Wenn man auf das Haupt hört, erlernt man den Willen Gottes deutlich und klar, und der Mensch wird durch seinen Geist zu ihm gezogen und in ihn verwandelt.  

14. Darum sollen alle Christenmenschen ihren höchsten Fleiß darauf verwenden, dass überall allein das Evangelium Christi gepredigt wird;  

15. denn im Glauben besteht unser Heil und im Unglauben unsere Verdammnis; alle Wahrheit ist nämlich klar in ihm.  

16. Im Evangelium lernt man, dass Lehren und Satzungen der Menschen zur Seligkeit nichts nützen.  

18. Die Messe kann kein Opfer sein, sondern nur ein Wiedergedächtnis des Opfers Christi und eine Versicherung der von ihm vollbrachten Erlösung.  

26. Alles, was sich vor den Menschen beschönt, ist eine schwere Gleisnerei und Verruchtheit: damit fallen Kutten, Abzeichen, Platten.  

27. Alle Christenmenschen, als Brüder Christi und untereinander, sollen keinen Vater erdichten auf Erden: damit fallen hin Orden, Sekten, Absonderungen.  

34. Die sogenannte geistliche Gewalt hat für ihre Herrschaft keinen Grund in der Lehre Christi.  

35. Aber die weltliche Gewalt hat Kraft und Bestätigung in der Lehre und Tat Christi.

37. Dem weltlichen Stand sind alle Christen Gehorsam schuldig,  

38 wofern sie nichts gebieten, das wider Gott ist.  

39. Darum sollen alle ihre Gesetze dem göttlichen Willen gleichförmig sein, also daß sie den Gedrückten schirmen, auch wenn er nicht klagt.  

42. So sie aber untreu und außer der Richtschnur fahren würden, mögen sie mit Gott entsetzt werden.  

61. Die Schrift weiß von keiner den Priestern verliehenen besonderen Würde;  

62. sie kennt überhaupt nur solche Priester, welche das Gotteswort verkündigen;  

63. diesen heißt sie Ehre erweisen, d.h. ihnen leibliche Nahrung bieten.  

65. Die sich (ihren Irrtum) nicht erkennen wollen, mit denen wird Gott wohl handeln. Darum soll man mit ihrem Leib keine Gewalt vornehmen, es wäre denn, daß sie so ungestaltlich sich aufführten, daß man nicht ohne das auskommen könnte.  

66. Es sollen alle geistlichen Vorgesetzten sich eilends demütigen und allein das Kreuz Christi aufrichten, sonst gehen sie zu Grunde; die Axt ist an den Baum gelegt.